Chorbiographie MGV 1878 Concordia Edesheim

Der Männergesangverein MGV Concordia Edesheim wurde 1878 gegründet und kann damit auf eine lange musikalische Tradition zurück blicken. Heute zählt der Chor mit rund 40 Sängern zwischen 35 und 80 Jahren zu den größeren Chören in der Region. Er pflegt insbesondere das klassische Männerchor-Repertoire deutscher romantischer Komponisten des 19. Jahrhunderts, wie z. B. Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy oder Friedrich Silcher.

Der sonnigen geographischen Lage von Edesheim geschuldet, finden sich natürlich auch zahlreiche Wein- und Heimatlieder im Repertoire. Aber auch Ausflüge ins Oper- und Operettengenre, kirchliche Chorsätze und Volkslieder stehen auf dem umfangreichen Programm des MGV Concordia. Darüber hinaus führt der MGV jedes Jahr am 4. Advent ein anspruchvolles besinnliches Weihnachtskonzert in der schönen Edesheimer Kirche durch.

Die Vereinsgeschichte von 1878 bis 1978

Nach den Aufzeichnungen des Vereins wurde der Männergesangsverein "Concordia" 1878 gegründet.

Die Begründer waren: Bürgermeister Klimm, Adjunkt Christmann, Dr. Habermehl, und die Herren Wack, Machol, Braun, Friebis, Staudinger, Fischer, Lergenmüller, Vogt und Straßer.

Die innerhalb kurzer Zeit ausgearbeiteten Statuen wurden am 22. Februar 1879 von der Vorstandschaft beschlossen und am 6. März 1879 vom "Königlichen Bezirksamt" in Landau genehmigt. Gemäß § 1 der Satzung soll Zweck, Aufgabe und Ziel des Vereins sein, den Gesang zu pflegen und zu fördern, insbesondere den vierstimmigen Männergesang durch Übungen der Mitglieder in Singstunden und geselligen Abendunterhaltungen. Mit Idealismus und Energie schickte man sich an, den Verein zu formieren. Im Gründungsjahr zählte der Verein 76 Mitglieder. Der Vereinsbeitrag betrug monatlich 0,10 Mark. Die Vorstandschaft beschloss am 11. April 1879, mit freiwilligen Spenden eine Vereinsfahne anzuschaffen. Durch die gute Zusammenarbeit und Spendenfreundlichkeit der Mitglieder war es möglich, die Vereinsfahne am Pfingstmontag, dem 2. Juni 1879, zu weihen. Der Weihespruch, von der Festjungfrauen Roselin Straßer, Anna Klimm und Anna Herty vorgetragen, lautete:

Eintracht kündet diese Fahne und harmonischen Gesang!
Auf den rauen Lebensbahnen töne stets der Lyra Klang.
Im grünen Wald, in stolzen Hallen,
Allüberall, aus fern und nah,
Lasst fröhlich eure Lieder schallen,
Zum Ruhme der "Concordia".

Der Fahnenjunker, Jean Tischmacher sen., gelobte:
Mit freudigem Stolz ergreife ich die Fahne,
Reich verziert mit Gold und werde halten männlich,
Dieselbe heilig stets und hold.
Und schallt der Sängerruf herbei:
Dann werde ich, ob fern, ob nah,
Den Ruf anstimmen froh und frei:
Hoch lebe die "Concordia".

Die Weihe der Fahne fand auf dem Veltenplatz unter der Friedenslinde statt, verbunden mit einem Festbankett im Gasthaus "Zur Sonne" (heute Gasthaus "Zum Goldenen Engel"). Die musikalische Umrahmung übernahm die Militärkapelle des 17. Infanterieregiments aus Germersheim. In den nun folgenden Jahren war man stets bemüht, den Aufgaben und Verpflichtungen eines Gesangsvereins nachzukommen. Jährlich führte man ein Konzert mit anschließendem Vereinsball durch. Auch an den Festveranstaltungen der Nachbarvereine nahm man teil. Die Geselligkeit wurde sehr gepflegt, und so ergab sich ein armonisches Vereinsleben. In der Mitgliederversammlung am 5. Januar 1913 wurde die Vorstandschaft neu gewählt und zwar die Herren: Franz Christmann, Kiefer, Bechtold, Jean Schreiner, Franz Bechtold, Ludwig Scherer, Leibel, August Flickinger sen. und Oberlehrer Kaufmann.

Durch den ersten Weltkrieg bedingt ruhte das Vereinsleben bis zum Jahre 1920.

In der ersten Generalversammlung nach dem Kriege, am 7. November 1920, gedachte Vorsitzender Franz Christmann zunächst der gefallenen Sangesbrüder. Es wurde beschlossen, die Chorproben unter Leitung von Oberlehrer Leininger wieder fortzuführen. Um die Unkosten bestreiten zu können, erhöhte man den Vereinsbeitrag auf 2,-- Mark. Das Vereinsleben wurde neu aktiviert. Im Jahre 1925 kamen in den Ausschuss: Jean Tischmacher, Rudolf Herty,,Josef Freiermuth sen., Jakob Scherer, Josef Schreiner und Jean Schwedhelm. Albert Hoffmann sen. und Jakob Klimm berief man am 1. Januar 1928 in die Vorstandschaft.

Als erwähnenswertes Ereignis ging das 50jährige Vereinsjubiläum mit der Weihe einer neuen Fahne, am 23. und 24. Juni 1928 auf dem Schulplatz, in die Vereins- und Ortsgeschichte ein. Gleichzeitig überreichte man dem 1. Vorsitzenden Franz Christmann und dem Dirigenten des Vereins, Oberlehrer Leininger, den Ehrenbrief des "Deutschen Sängerbundes" und ie goldene Ehrennadel. Der Leseverein übernahm bei diesem Vereinsjubiläum die Patenschaft des Männergesangsvereins "Concordia". Der Dirigent, Oberlehrer Leininger, trat am 20. Januar 1929 nach dreißigjähriger Tätigkeit aus Altersgründen zurück. Auf Grund seiner Verdienste für den Verein ernannte man ihn zum Ehrendirigenten. Die Chorleitertätigkeit übernahm Oberlehrer Gutting. Am 18. Januar 1931 wurden neu in die Vorstandschaft berufen: Matthäus Christmann, Georg Albrecht, Georg Schreiner, Josef Eckel, Josef Wörner, Ludwig Klaus und Martin Bechtold.

Im Januar 1931 beteiligte sich der Verein am Pfälzer Sängertreffen in Ludwigshafen.

Aus gesundheitlichen Gründen trat der Chorleiter, Hauptlehrer Guting, 1936 zurück. Ferdinand Bendel übernahm die Chorleiterstelle. Die Chorgemeinschaft besuchte 1937 die Sängerkundgebung in Saabrücken. Karl Flickinger ernannte man 1938 zum stellvertretenden Vereinsführer. Der bisherige Rechner des Vereins, Jakob Klimm, verzog im gleichen Jahr nach Landau; seine Tätigkeit übernahm Karl Straßer. Während des zweiten Weltkrieges ruhte das Vereinsleben von 1939 bis 1946.

Am 30. März 1947, nach sieben schrecklichen Jahren, wurde der MGV "Concordia" in der Wirtschaft "zum Ochsen" wiedergegründet. Die in der Versammlung anwesenden Mitglieder gedachten der 20 gefallenen und sechs vermissten Sangesbrüder des Zweiten Weltkrieges. Der erste Nachkriegsausschuss setzte sich wie folgt zusammen: Georg Albrecht, Jakob Scherer 1., Jakob Scherer 2., Georg Schreiner, Josef Schreiner und Karl Flickinger.

Dieser Ausschuss ernannte Jakob Scherer 1. zum ersten Vorsitzenden und Georg Schreiner zu seinem Stellvertreter. Es kostete die Vorstandschaft sehr viel Mühe und Durchsetzungsvermögen, bis die französische Militärregierung in Landau mit Schreiben vom 5. Mai 1947 der Neugründung zustimmte.

Der Ehrenvorsitzende und Mitbegründer des Vereins, Franz Christmann, starb am 12. September 1947. Unter großer Anteilnahme der Mitglieder wurde er zu Grabe getragen. Am 7. November 1947 fand wieder unter der Leitung von Ferdinand Bendel die erste Nachkriegssingstunde statt, und im April 1948 folgte bereits das erste Konzert. Der Verein zählte ca. 200 Mitglieder, davon beteiligten sich 50 aktiv als Sänger. Die nachfolgenden Jahre zeigten erneut ein wachsendes Interesse am Wiederaufbau des Vereins. Fritz Theil übernahm 1951 die musikalische Leitung des Vereins. Vom 13. Bis 15. Juni 1953 feierte der Verein unter Vorsitz von Karl Flickinger sein 75jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass errichtete man ein großes Festzelt auf den Hinterwiesen. Dreißig Gastvereine aus nah und fern besuchten das Jubiläumsfest.

Entsprechend den Zeitverhältnissen wechselte auch die Vereinsführung. Die im Jahre 1955 gewählte Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen: Karl Flickinger, Franz Poth, Erwin Kleemann, Karl Straßer, Georg Bechtold, Richard Albrecht, Adolf Albrecht, Georg Meyer, Otto Anselmann und Eduard Wind.

Im August 1956 beteiligte sich der Chor an der 1200-Jahrfeier der Gemeinde Edesheim. Der Leseverein und der Concordia bildeten für dieses Fest eine Chorgemeinschaft unter der Leitung von Eduard Hauck. Hauptlehrer Kochendörfer übernahm 1958 die Dirigentenstelle. Jakob Merker übertrug man am 23. April 1960 die Schriftführertätigkeit. Bereits im April 1961 gab Hauptlehrer Kochendörfer aus familiären Gründen die Chorleitung ab. Für die freigewordene Chorleiterstelle konnte am 16. September 1961 Helmut Kiefer gewonnen werden. Mit zeitgenössischer Chorliteratur und altem Liedgut gemischt, verstand er es, die Sänger zu begeistern. Die ersten Erfolge zeigten sich bei den verschiedenen Wertungssingen und Liederabenden.

Vorsitzender Karl Flickinger trat am 17. Januar 1963 zurück. Der Ausschuss wählte Otto Anselmann einstimmig zum 1. Vorsitzenden. Neu in die Vorstandschaft kamen Egon Hornbach und Karl-Heinz Schreiner. Otto Hildebrand folgte am 29. Januar 196 7. Am 14. und 15. Oktober 1968 feierte der Verein in der renovierten Turnhalle der Gemeinde sein 90jähriges Bestehen. Bei dieser Jubiläumsfeier wurde Georg Wind sen. Für 50jährige Sängertätigkeit mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes ausgezeichnet. Der Sänger Franz Poth, Karl Straßer, Georg Schwarz, Ludwig Scherer und Jakob Mercker erhielten für 40jährige Sängertätigkeit die goldene Ehrennadel des Pfälzischen Sängerbundes. Die Chorgemeinschaft zählte bei dem Jubiläum, dank der guten Chorleitung von Helmut Kiefer, 60 Sänger. In den Jahren 1968/69 wählte man Josef Glaser, Otto Albrecht, Georg Schwarz und Albert Schweisgut neu in den Ausschuss. Die Vereinsführung verjüngte sich weiter durch Josef S chreiner und Bernd Bechtold. Eduard Wind trat 1972 als 2. Vorsitzender zurück. Egon Hornbach ernannte man am 28. März 1972 zum Nachfolger. Bei dem Liederabend am 23. März 1974 wurde Karl Flickinger zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Otto Hildebrand erhielt gleichzeitig die goldene Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes für 50jährige Sängertätigkeit.

Die Vorstandschaft war bemüht, sich den mordernen Zeitverhältnissen anzupassen. Im Zeitalter der Massenmedien, insbesondere der konservierten Musik, ging es darum, die Jugend für die Liedpflege zu gewinnen. Dies ist der Vereinsführung unter Otto Anselmann und der Stabführung von Helmut Kiefer gut gelungen. Der Verein zählte 230 Mitglieder, davon 70 aktive Sänger. Hinzu kam 1977 der Knabenchor mit 58 Jungen unter der Leitung von Günter König.

Getreu der 1879 beschlossenen Satzung, den Gesang zu heben und zu fördern, insbesondere den vierstimmigen Männergesang, hatte der Verein seine kulturelle Aufgabe innerhalb von 100 Jahren voll erfüllt. So konnte der Concordia zu seinem 100jährigen Jubiläumsjahr mit berechtigtem Stolz auf eine bewegte Vereinsgeschichte zurückblicken und zuversichtlich in das zweite Jahrhundert gehen. Dies ist ein Auszug aus der 100jährigen Festschrift des MGV Concordia, Verfasser: Eduard Wind

Aus der Geschichte Edesheim

Wer sich mit der Vergangenheit des Dorfes Edesheim beschäftigt, stellt fest, dass die Quellen nicht allzu reichlich fließen und weit verstreut sind.

Sie zu sammeln war das Lebenswerk des verstorbenen Speyerer Oberstudiendirektors Peter Braun, eines Edesheimers, den seine Heimatgemeinde durch die Benennung einer neuen Straße geehrt hat. Er war ein Humanist und Historiker von großer Genauigkeit. So waren ihm immer neue Quellenfunde nie genug und sein gesegnetes Alter reichte nicht mehr zur zusammenfassenden Darstellung der Dorfgeschichte aus. Seine Vorarbeiten füllen Bände, die im Archiv zu Speyer auf einen sachverständigen und zugleich liebevollen Bearbeiter warten. Ob sich ein Edesheimer findet?

Immerhin hat Peter Braun in der "Festschrift 1200 Jahrfeier Edesheim" 1956 in zwei Aufsätzen "Aus der Geschichte des Dorfes Edesheim" und "Der Edesheimer Jahrmarkt in der Vergangenheit" die wichtigsten Daten herausgestellt. Später fand er im Bayrischen Staatsarchiv in München eine Urkunde des Klosters Weißenburg i. E. von 1451, die aus Anlass der Bestellung des Ritters Siegfried von Venningen zum Amtmann eine Beschreibung des Schlosses gibt, die es erlaubt, noch heute bestehende Gebäudeteile soweit zurück zu datieren.

Peter Braun folgend, wollen wir in Kürze die Geschichte Edesheim an uns vorüberziehen lassen.

Funde aus der Römerzeit lassen einen Wachposten zum Schutz einer Wegekreuzung vermuten. Die Nord-Südverbindung lief durch Edesheim am Rande des Waldes (der sich bis in die Gewannen "Forst" erstreckte, die Ortsnamen "Hainfeld" = Feld am Wald und "Rhodt" = auf dem gerodeten Wald), weil hier die Überbrückung des Modenbachs möglich war: westlich waren Wiesen, östlich bis nach Fischlingen und Freimersheim ein Bruch. Der Weg von Speyer nach Westen folgte dem Modenbach und führte an der Meistersel vorbei ins Ramberger Tal (Waltharistraße). Im Mittelalter ritten die Äbte von Weißenburg auf diesem Wege nach Speyer.

Urkundlich ist Edesheim als Autinisheim 756 erwähnt, wobei das heutige Ötisheim im badischen Kraichgau ebenso heißt. Doch steht fest, dass das in einer Schenkungsurkunde von 788 erwähnte "Autinisheim" im Speyergau Edesheim ist. Das Kloster Weißenburg erhält Wohngebäude, Wirtschaftshof mit Vieh, Gold, Silber, Gewandung und Leibeigenen: wohl den Vorläufer des heutigen Schlosses. Den Herrenhof besitzt das Kloster noch nach einer Bestandsaufnahme von 1300, nachdem eine päpstliche Bulle von 1179 dem Kloster den Besitz zweier Kirchen und eines Herrenhofes mit allem Zubehör in Otenshem bestätigt hatte. Bis 1371 hatten die Herren von Ochsenstein (auf Meistersel) das Dorf vom Kloster zu Lehen, dann verkauften sie dieses dem Kloster zurück.

Von nun an werden Dorf und Schloss von Amtleuten verwaltet, zunächst solchen des Klosters Weißenburg, ab 1467 des Domkapitels, seit 1487 des Bischofs von Speyer. Seither sitzt eine lange Reihe von ihnen, gute und schlechte, im Edesheimer Schloss und verwaltet das Dorf, das halbe Hainfeld und Roschbach für den Bischof, der zugleich Guts- und Landesherr ist, bis Eroberung durch die Heere der französischen Revolution den letzten bischöflichen "Amtskeller" Freyberg vertreibt.

Schon vorher hatte Edesheim infolge seiner bevorzugten Verkehrslage viel zu leiden. 1525 wurde das Schloss - nicht ohne Beteiligung der Dorfgenossen - zwar nicht zerstört ( der Sage nach wegen der beträchtlichen Weinvorräte ), aber doch so übel zugerichtet, dass der Bischof es erst 1594 herrichten konnte. Nach dem 30jährigen Krieg war Edesheim so verarmt, dass man keinen Bissen Brot kaufen konnte. Dem Schloss fehlte das Dach und alles Holzwerk wie Treppen, Läden usw. - die Soldateska hatte es üblicherweise verheizt. Der Bischof musste einen Pächter (!) für das Schloss und Amt suchen, dem man die Bewirtschaftung überließ, um wenigstens weiterem Verfall entgegen zu steuern.

Bei dem Leiden, Einquartierung, Requisitionen usw., die die Bürger immer wieder zwangen, ihr wertvolles Eigentum zu "peltern" (Peter Braun konnte den unverständlichen Ausdruck erklären: in den - geheimen - Behälter bringen, d. h. also sicher verstecken!), blieb Edesheim von der Verbrennung der Pfalz durch Melac verschont, denn es gehörte zu den umliegenden Dörfern, die die Versorgung der Festung Landau zu sichern hatten. Melac selbst erscheint am 9. Januar 1696 als Pate im Edesheimer Kirchenbuch.

Noch ein weiterer Name von welt-, vor allem geistesgeschichtlicher Bedeutung und bis in unsere Zeit reichender Nachwirkung ist eng mit Edesheim verbunden. Paul Tyrry (Thiery) Baron von Holbach ist 1723 in Edesheim geboren. Er wurde in Paris ein berühmter Philosoph, einer der Enzyklopädisten, und mit seinem "System der Natur" der erste konsequenten Materialist. Seine Werke wurden sofort indiziert. Persönlich führte der Philosoph wie so viele der Vorkämpfer der Gleichheit aller Menschen in ihrer in Standesvorurteilen lebenden Zeit das Leben eines großen Herren. Sein Onkel - er war in Paris dae ancien regime als Bankier zu Reichtum gekommen - hat vor 1735 in Edesheim das nach heute "Schloss Kupperwolf" genannte herrschaftliche Landhaus im Mansardenstil in Edesheim erbaut, das durch seine Gartenanlagen bekannt war (und damit Anlass zu den umfangreichen Schlossgärten, mit denen Amtmann Keller bei der Umwandlung des Schlosses aus einer mittelalterlichen Wasserburg in ein Schlossgut des 19. Jahrhunderts seinen Besitz versah, vielleicht auch angeregt durch die zwei ältesten deutschen Robinien (Robinia pesudoakazia), die das Südtor des Gutes zierten.

1078 Gulden Kontribution musste Edesheim 1793 für die Exekutionskommandos aufbringen, die die Eidesleistung der Bevölkerung auf die französische Republik erzwangen (Kirrweiler 500, Maikammer 275). Dann wurde das Dorf wie die ganze Pfalz durch eine französische "Ausleerungskommission" in seiner beweglichen Habe erleichtert. Im Mai des folgenden Jahres kam es auf dem Leiselfeld zwischen Edesheim und Edenkoben zu einem Gefecht, in dem der preußische Reiteroberst Blücher, der spätere "Marschall Vorwärts" der Befreiungskriege, die französischen Truppen zum Rückzug auf Landau zwang. Im Juli erzwang er auch die Räumung des Edesheimer Oberdorfs, vor der jedoch die Franzosen zur Feier des Revolutionstags das ganze Dorf in Brand steckten. Die bäuerlichen Fachwerkbauten brannten nieder, die wenigen Steingebäude: beide Schlösser, die Kirche, das Spital in der Hochgasse, die Provis brannten weitgehend aus. Ganz verschont blieb nur der von Groppersche Gutshof, damals Gefechtsstand des französischen Divsionärs St. Cyr.

So wurde der Edesheimer Bub (Paul von Holbach) mitschuldig an der Vernichtung seines "Heimatdorfes", wie Rektor Peter Bayer nach dem Manuskript von Karl Heinz in der Sendung des Heimatfunks zur 1200-Jahrfeier feststellte.

Wenn infolge dieser Katastrophe das Dorf Edesheim nicht mehr viele bauliche Zeugen seiner Vergangenheit aufweist - ganz im Gegensatz zu vielen seiner nicht am Verkehrs- und Kriegsweg gelegenen Nachbardörfern - so hat es deswegen keine geringere Geschichte.

Ist sie nicht bis in die jüngste Zeit hinein die Geschichte der weingesegneten Pfalz? Eine Geschichte immer neuen Aufbaus.

Dies ist ein Auszug aus der 100jährigen Festschrift des MGV Concordia, Verfasser: Dr. H.B.

Vorstandschaft

Geschäftsführender Ausschuss

  • • 1. Vorsitzender: Fritz Anselmann
  • • 2. Vorsitzender: Markus Schreiner
  • • Schriftführer: Egon Simon
  • • Kassier: Martin Durm

Ausschuss Mitglieder

Wolfgang Anselmann, Burkhart Klaus, Duchscherer Franz, Deck Kunibert, Bernd Jochem, Helff Andereas, Supernok Eric, Wind Joachim

Sänger

Tenor 1

  • • Albrecht Wolfgang
  • • Anselmann Wolfgang
  • • Bechtold Thomas
  • • Blumenstiel Gregor
  • • Brutscher Kai
  • • Durm Martin
  • • Görlach Hado
  • • Herberger Willi
  • • Hornbach Egon
  • • Wind Joachim

Tenor 2

  • • Congia Antonio
  • • Deck Kunibert
  • • Dominic Schmedeshagen
  • • Glaser Manfred
  • • Jochem Bernd
  • • Niebes Werner
  • • Pfeiffer Johannes
  • • Schlegel Rudi
  • • Schmitt Uwe
  • • Schwarz Helmut
  • • Seeber Paul
  • • Seeber Steffen
  • • Simon Egon
  • • Wagner Lorenz

Bass 1

  • • Anselmann Fritz
  • • Bechtold Bernd
  • • Ciba Helmut
  • • Döringer Herbert
  • • Duchscherer Franz
  • • Eckerle Dieter
  • • Latterner Bernd
  • • Schreiner Alfred
  • • Städtler Günter
  • • Supernok Eric
  • • Supernok Jürgen

Bass 2

  • • Albrecht Klaus
  • • Burkhart Klaus
  • • Ehmer Norbert
  • • Frisch Albert
  • • Fuss Alfons
  • • Graf Alois
  • • Halkenhäuser Helmut
  • • Helff Andreas G.
  • • Sehringer Michael
  • • Schreiner Markus
  • • Strasser Dieter

Chorleiter

Herr Manfred Öchsner

Bisherige Chorleitung

  • • Herr Sternberger Stefan
  • • Herr Kiefer, Bankprokurist
  • • Herr Kochendörfer, Hauptlehrer
  • • Herr Hauck, Chormeister
  • • Herr Theil, Operndirigent
  • • Herr Bendel, Musiker
  • • Herr Habermann, Hauptlehrer
  • • Herr Gutting, Hauptlehrer
  • • Herr Leiniger, Oberlehrer
  • • Herr Kaufmann, Lehrer
  • • Herr Lergenmüller, Lehrer
  • • Herr Straßer, Lehrer

Liedergut

XXX Merspiciatis unde omnis occaecati cupiditate non provident

XXX Natus error sit voluptatem accusantium doloremque laudantium architecto beatae vitae dicta sunt explicabo. Nemo enim ipsam voluptatem quia voluptas sit aspernatur aut odit aut fugit, sed quia consequuntur magni dolores eos qui ratione voluptatem sequi nesciunt. Neque porr223333344o quisquam est, qui dolorem ipsum quia dolor sit amet, consectetur, adipisci velit.

Mitglied werden

Sie wollen bei uns Mitglied werden und den Männergesangverein Concordia Edesheim aktiv oder passiv unterstützen?

Laden Sie sich unser Fax-Anmeldeformular herunter, füllen Sie es aus und senden Sie es uns zu.
Wir freuen uns über jedes neue Mitglied.

Fax-Anmeldeformular

Als Word-Datei: ...herunterladen
Als PDF-Datei: ...herunterladen
Sie können Ihre unterschriebene Anmeldung per Fax an uns senden.

Hinweis:
Wenn sich die gewünschte Datei nicht öffnen lässt, können Sie mit einem Klick auf die rechte Maustaste und "Ziel speichern unter" die Datei auf Ihre Festplatte speichern.